Der Euro ist die Währung der Europäischen Union und fungiert als gemeinsames offizielles Zahlungsmittel der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Emittiert wird der Euro von der Europäischen Zentralbank (EZB), die als oberste europäische Bankenaufsicht auch die Steuerung der gemeinsamen Währungspolitik der EU übernimmt. Der japanische Yen ist neben den US-Dollar und dem Euro in vielen Ländern der Welt ebenfalls Teil der staatlichen Geldreserven, um eine Währungsstabilität zu gewährleisten. Der Yen gilt als eine Währung, die in unsicheren oder Krisenzeiten besonders stark nachgefragt wird und daher in solchen Phasen gegenüber anderen Devisen im Wert steigt.

Im Folgenden wird auf dieses Forex-Paar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Das Forex-Paar EURJPY befindet sich eigentlich in einem langfristigen Abwärtstrend. Dennoch ist es auf Tagesbasis an einem interessanten Unterstützungsbereich angekommen. Hier könnte man nun einen Einstieg in die Long-Richtung wagen. Man könnte sogar gleich bei Bestätigung des Umkehrstabes auf Tag einen Einstieg machen. Jedoch empfiehlt es sich aufgrund des höheren Risikos dieses Trades ein Signal auf der untergeordneten Zeiteinheit abzuwarten. Hierfür empfiehlt sich besonders der Stundenchart. Sollte der Wert jedoch unter die Marke von 115,86 JPY (rote Zone) fallen und hier schließen, dann ist jedenfalls von einem Einstieg in die Long-Richtung abzuraten. Spätestens beim Erreichen der Marke von 121 JPY (grüne Zone) wären Gewinnmitnahmen empfohlen. Aufgrund der Tatsache, dass hierbei aber gegen den Haupttrend gehandelt wird, sind frühere Teilverkäufe zur Absicherung der Position sinnvoll.

EURJPY-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf Stundenebene hat sich noch kein Aufwärtstrend etabliert. Sollte dies jedoch passieren, so kann man entweder am P2 oder aber in der anschließenden Korrektur einen Einstieg wagen. Der initiale Stop-Loss sollte in jedem Fall mit etwas Abstand zum P3 erfolgen. Aufgrund des bereits erwähnten höheren Risikos des Trades empfiehlt sich eine enge Absicherung per Trend Stunde. Hierbei wird der Stop-Loss nach jedem Durchbruch am P2 (neues Hoch) auf den Letzten P3 (letztes Tief) nachgezogen. Auch sind bei diesem Trade mehrere und frühere Teilverkäufe sinnvoll. Grundsätzlich sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Tief bei 115,86 JPY deutlich unterschreiten, ist erstmal vom Long-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

EURJPY-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

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Veröffentlicht am 05.04.2020