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[av_heading tag=’h1′ padding=’15’ heading=’Das Gespenst der nächsten Rezession’ color=” style=’blockquote modern-quote’ custom_font=” size=’34’ subheading_active=” subheading_size=’24’ custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”]
Perspektiven für angehende Trader
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Die aktuellen Abverkäufe in den Aktienmärkten sorgen für immer stärkere Nervosität bei den Anlegern. Das zuletzt immer wieder in den Medien genannte „Goldlöckchen-Szenario“ scheint seinen Glanz zu verlieren und die Skepsis steigt. Dennoch sind die fundamentalen Wirtschaftsdaten laut den Notenbanken stabil, man sieht keinerlei Rezessionsrisiken in der nahen Zukunft und die Zinspolitik sei fundamental gewappnet für die Normalisierung. Auch die Unternehmenszahlen der letzten Earnings-Season waren im gesamten positiv und man sieht sich mit den Bilanzen gewappnet für die Zukunft.

War der letzte, starke Abverkauf vom Februar also nur das Resultat von normalen Gewinnmitnahmen? Oder steckt hier mehr dahinter? Das Volumen im Februar und auch der in dieser Woche noch anhaltenden Abverkäufe ist uns ein Dorn im Auge und darf nicht ausgeblendet werden.

Trotz aller stabilen Fundamentaldaten verhält sich der Markt aktuell auffällig instabil und die Volatilität ist nach langem Schlaf zurückgekehrt. Welche Risiken muss nun jeder Anleger und Trader bei seinen Handelsentscheidungen berücksichtigen? Wir stellen einige Themen vor, welche Sie für rationale Entscheidungen im aktuellen Marktumfeld im Hinterkopf behalten sollten.
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[av_heading tag=’h2′ padding=’10’ heading=’Die Verschuldung der US-Unternehmen’ color=” style=’blockquote modern-quote’ custom_font=” size=’24’ subheading_active=” subheading_size=’15’ custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

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Die immer wieder aufkommenden Gewinnmeldungen der letzten Unternehmensquartale sorgten in den letzten Jahren immer wieder zu neuen Allzeithochs in Aktien und folglich den Indizes. Den Unternehmen geht es gut, die Gewinne sprudeln und Unternehmen wie Apple sitzen auf enormen Cash-Reserven um Investitionen für die Zukunft tätigen zu können. Wenn die fundamentalen Daten doch in Ordnung sind, weshalb dann ein Grund zur Sorge?

Es reicht besonders bei fundamentalen Daten nicht aus, sich nur auf wenige Werte wie Earnings per Share oder den Umsatzzahlen zu konzentrieren, sondern muss auch die Verschuldung der Unternehmen berücksichtigen. Diese sind vor allem durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken in die Höhe geschnellt und haben zuletzt ein neues Allzeithoch von 46% zum BIP der USA erreicht.

Die fundamentalen Daten und Gewinnmeldungen der Unternehmen sind somit vor allem durch günstige Kredite und entsprechend hohem Verschuldungsgrad ermöglicht worden. Erst zweitrangig durch Produktinnovation oder unternehmerischer Expertise.

Solange die Raten eines Kredits durch die Gewinneinnahmen gedeckt werden, ist das auch zunächst nicht übermäßig besorgniserregend. Grund zur Sorge bereitet aktuell eher die Ankündigung der US-Notenbank, den Leitzins zukünftig sukzessive anzuheben, was direkten Einfluss auf die Kreditraten nehmen wird. Die Herausforderungen einer Kreditrückzahlung werden somit für ein Unternehmen erhöht, das Ausfallrisiko steigt. In Kombination mit der aktuellen Länge des seit 2009 anhaltenden, zweitlängsten Bullenmarktes in der Geschichte, sollte jeder Anleger die hohe Verschuldung nicht ausblenden, welche bei einem Konjunkturphasenwechsel vielen Unternehmen enorme Schwierigkeiten bereiten würde.
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[av_heading tag=’h2′ padding=’10’ heading=’Der zweitlängste Bullenmarkt der Geschichte’ color=” style=’blockquote modern-quote’ custom_font=” size=’24’ subheading_active=” subheading_size=’15’ custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

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Der folgende Chart zeigt den seit 2009 anhaltenden Bullenmarkt anhand des Dow Jones Industrial Average. Die Aktionen der Notenbanken nach der Finanzkrise haben maßgeblich zur Länge der Hausse beigetragen und mit Hinblick darauf, dass 2008 als ein Jahrhundertereignis zu werten ist, sind die darauffolgenden, langen Kursanstiege nicht verwunderlich. Für manchen Anleger sind sie sogar als unmittelbare Folge einer solchen Jahrhundertkrise die logische Konsequenz. Die Kurse entwickelten sich bis auf moderate Rücksetzer fortan nur nach oben. Seit der letzten Rezession 2007/2008 gab es keine größeren Korrekturen. Als die Kurse im Jahr 2015 in eine Seitwärtsphase wechselten und man den Bullenmarkt bröckeln sah, folgte 2016 die bis jetzt anhaltende Trump-Rallye, ein von Versprechungen angetriebener Kursanstieg.
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Dow Jones Industrial Average, 10 Jahres-Chart, Quelle: macrotrends.net

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Mittlerweile sieht man die Steuererleichterungen im Markt eingepreist. Welche Impulse können die Trump-Rallye weiter vorantreiben? Die jüngsten Abverkäufe im Februar bis einschließlich die letzten Wochen, lassen neue Sorgen über das Ende der Rallye aufkommen. Da die Abverkäufe unter außerordentlich hohem Volumen erfolgten, die Volatilität seitdem wieder zurückgekehrt ist und die Märkte technisch auf Höchstständen notieren, sowie wir kurz vor der Bildung eines Chart-Technischen Abwärtstrends auf dem Wochen-Chart stehen, besteht die Sorge, dass es sich bei den aktuellen Abverkäufen nicht nur um normale Gewinnmitnahmen handelt.

Der nächste Chart zeigt den Dow Jones Industrial Average der letzten 100 Jahre. Die Kurse sind inflationsbereinigt. Gerade dieser Chart verdeutlicht den Chart-Technischen Höchststand der aktuellen Kursentwicklung. Die aktuelle 10-jährige Rallye ist die zweitlängste der Geschichte. Eine Korrektur wirkt allein anhand des Charts immer wahrscheinlicher, gar „gesund“. Eine Krise wie 2008 wird von uns nicht erwartet, die Möglichkeit einer aufkommenden nahen Korrektur sehen wir auf Grund der aktuellen Ereignisse in Kombination mit den genannten Risiken als wahrscheinlich.

Der weitere Anstieg der Rallye wird zudem vom mächtigsten Marktteilnehmer der letzten Jahre zukünftig erschwert: Die US Notenbank FED.
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Dow Jones Industrial Average, 100 Jahres-Chart, Quelle: macrotrends.net

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[av_heading tag=’h2′ padding=’10’ heading=’Die Normalisierung der Zinspolitik’ color=” style=’blockquote modern-quote’ custom_font=” size=’25’ subheading_active=” subheading_size=’15’ custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

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Die nach der Finanzkrise 2008 eingeleiteten Maßnahmen der Notenbanken verhinderten ein Aufkommen einer neuen großen Depression. Die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre stützte die Wirtschaft und half ihr bei der Erholung. Kredite sind günstig wie nie und durch Anleihekäufe wurde Geld in Unternehmen und Wirtschaft gepumpt. Die Folge davon ist in allen Indizes zu erkennen und die stark vereinfachte Korrelation von „Zinsen runter, Aktienkurse rauf“ ist selbst jedem Laien bekannt.

Diese Zinspolitik der Notenbanken steuert nun auf ein Ende zu.

Um zukünftige Krisen abwenden zu können, sind die Notenbanken regelrecht dazu gezwungen, ihre Zinspolitik zu normalisieren. Ihr „Pulver“ zur Abwendung und Dämpfung von Konjunkturabschwüngen wurde nach 2008 verschossen. Ihr Instrument des Leitzinses besitz wenig Handlungsspielraum zur Abwendung von Krisen. Würde zum aktuellen Stand der Zinspolitik eine Rezession abgewendet werden müssen, wäre der einzige Schritt die Einführung von Minuszinsen.

Eine Normalisierung der Zinspolitik ist für die Notenbanken daher ein zwingender Schritt um ihre Handlungsfähigkeit für zukünftige Rezessionen wiederherzustellen.

Die von FED-Chef Powell angekündigten Anhebungen des Leitzinses werden unmittelbaren Einfluss auf alle Kreditraten und somit Schuldner nehmen. Die hohe Unternehmensverschuldung wird durch die steigenden Raten ein noch stärkerer Risikofaktor für die Wirtschaft und auch zukünftige Kredite werden für Unternehmen teurer, was Auswirkung auf die Nachfrage nehmen wird. Steigende Kreditbelastungen folgen in der Bilanz zur Schmälerung des Unternehmensgewinns und stellen die Wirtschaft allgemein vor Herausforderungen, welche im aktuellen, oft beschriebenen „Goldlöckchen-Szenario“ viel zu wenig Beachtung findet.
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[av_heading tag=’h3′ padding=’10’ heading=’Ein rationaler Blick auf die Märkte’ color=” style=’blockquote modern-quote’ custom_font=” size=’24’ subheading_active=” subheading_size=’15’ custom_class=” admin_preview_bg=” av-desktop-hide=” av-medium-hide=” av-small-hide=” av-mini-hide=” av-medium-font-size-title=” av-small-font-size-title=” av-mini-font-size-title=” av-medium-font-size=” av-small-font-size=” av-mini-font-size=”][/av_heading]

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Als Anleger und Trader ist man den ständigen Stimmungen und Meldungen zum Markt immer wieder ausgeliefert. Einen rationalen Blick und einen kühlen Verstand zu behalten ist bei der Fällung von Handelsentscheidungen das A und O am Aktienmarkt.

Trotz aller Gründe für eine Fortsetzung der aktuellen Rallye sollten die von uns vorgestellten Risiken immer mit auf die Waage gelegt und nicht ausgeblendet werden.
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