Blogbeiträge

+++ Wichtige BIP-Zahlen voraus +++

Seit dem Corona-Crash und dem damit verbundenen Tiefpunkt des S&P500 Futures Ende März hat der wichtigste Aktienindex der Welt rund 37 Prozent Gewinn hingelegt. Nun läuft der S&P500 jedoch sichtlich vor einen Widerstand – die 200-Tage-Linie steht nun auf der Oberseite im Weg und der nachhaltige Sprung über die letzten Hochpunkte fällt sichtlich schwer. Eventuell bedarf es neuer Impulse aus der Wirtschaft, um diese Hürde nehmen zu können.

Dieser Impuls könnte schon in dieser Woche passieren, denn der Nachrichtenkalender hält zwei sehr wichtige Nachrichten bereit. Für Deutschland wurde bereits das BIP aus dem ersten Quartal 2020 veröffentlicht. Außerdem steht am Donnerstag die amerikanische BIP-Prognose für das erste Quartal an. Hier wird mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 4,8 Prozent gerechnet – eine schwere Rezession also. Gleichzeitig fällt der Blick auf den Arbeitsmarkt, wo erneut mit über 2 Millionen neuen Arbeitslosenanträgen gerechnet wird. Sollten die tatsächlichen Zahlen hier deutlich von den erwarteten Werten abweichen, sind Kurssprünge in jede Richtung möglich. Technisch ist der S&P500 jedenfalls an einer interessanten Marke angelangt, an der eine Entscheidung stattfindet: Korrektur zurück in die Seitwärtsphase von 2.760 bis 2.980 Punkten oder Durchschuss über die Hochs und womöglich auch über die 200-Tage-Linie. Letzteres wäre ein deutliches Stärkezeichen und ein Hinweis darauf, dass die Kurse in den nächsten Tagen und Wochen weiter steigen könnten.

 

Veröffentlicht am 24.05.2020

ISIN: US68389X1054

Die Oracle Corporation gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Soft- und Hardwareprodukten. Das Unternehmen entwickelt, produziert, vermarktet und vertreibt Datenbank-Softwarelösungen, Applikations-Software und Computerhardware im Bereich von Server- und Speichersystemen. Die verschiedenen Software- und Hardwarelösungen sind als Komplettpakete, oder auch als Einzelkomponenten verfügbar. So können die Produkte in bereits existierende IT-Umgebungen eingesetzt werden. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Privat- als auch Geschäftskunden. Dabei bietet Oracle umfassende Pakete und ergänzende Services für kleine und große Unternehmen, Regierungsorganisationen und Behörden an. Die Aktien des Unternehmens sind im S&P 500 gelistet. Sie werden mit einem durchschnittlichen Volumen von 16 Mio. Stück an der NYSE gehandelt.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Der Wert ORCL befindet sich auf dem Tagechart seit geraumer Zeit in einem Abwärtstrend. Dieser hat bereits zu ca. 90 Prozent korrigiert und pendelt  seitdem um die SMA-200-Linie herum. Man hätte bereits einen unscharfen Einstieg oder aber einen Einstieg per Umkehrstab vornehmen können. In der aktuellen Seitwärtsbewegung bietet sich jedoch der Einstieg bei einem klaren Signal auf Stundenebene an. Steigt der Wert über die Marke von 55,90 USD (rote Zone) und schließt auch darüber, ist von einem Short-Einstieg abzuraten. Ab der Marke von 41,10 USD sollten Teilverkäufe eingeplant werden.

ORCL-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auch auf der Stundenebene erkennt man die übergeordnete Seitwärtsphase. Jedoch hat sich aktuell bereits ein kleines Abwärtssignal gebildet. Man könnte nun einen Einstieg in der aktuellen Korrektur wagen. Der initiale Stop-Loss sollte mit etwas Abstand zum letzten lokalen Hoch, dem P3 erfolgen. Alternativ kann man natürlich auch das Verlassen der Seitwärtsphase abwarten und erst dann einen Einstieg vornehmen. Es sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $55,90 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone im Tageschart).

ORCL-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 24.05.2020

++Hoffnung auf Corona-Medikament beflügelt die Märkte++

Die letzten Wochen standen bereits im Zeichen der Erholung nach dem Corona-Crash. Doch in der vergangenen Woche hat der Dow Jones am entscheidenden Tief gedreht und das erneute Umschalten in den Abwärtsmodus verhindert. Das war am Donnerstagmittag und seitdem hat der Dow Jones fast 2.000 Punkte zugelegt. Der Weg auf zu neuen Hochs scheint frei, denn die vermeintlich guten Nachrichten aus dem Pharma-Sektor hinsichtlich eines Corona-Medikaments unterstützen derzeit. Hinzu kommt die Meldung aus dem Ölsektor, der zufolge Saudi-Arabien einer Förderkürzung zugestimmt hat. Nicht nur der Ölpreis, sondern auch die ölabhängigen Aktien quittieren das mit ordentlichen Kurssprüngen.

Neben den genannten Meldungen stehen auch diese Woche wieder einige äußerst wichtige Nachrichten an. Japan hat bereits vermeldet, dass es sich nun in einer Rezession befindet, die aber aktuell weniger stark ausfällt, als befürchtet. FED-Chef Powell hat bereits in der Nacht zu Montag gesprochen und wird dies erneut am Dienstagnachmittag und Donnerstagabend tun. Zusätzlich dazu stehen die Notenbankprotokolle der australischen Notenbank und auch der US-Notenbank FED an. Hinzu gesellen sich die wöchentlichen US-Arbeitsmarktzahlen. Die Schätzung geht von weiteren 2,4 Millionen Neuanträgen und rund 25 Millionen Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe aus. Damit hat Corona den US-Arbeitsmarkt bereits hart getroffen. Nie waren die Wachstumsraten höher als in den letzten Wochen. Insofern ist die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes genaustens zu beobachten.

 

Veröffentlicht am 18.05.2020

ISIN: US7170811035

Die Firma Pfizer entwickelt und verkauft Gesundheitsprodukte weltweit. Das Unternehmen bietet seinen Kunden medizinische Produkte und Impfungen in einer Vielzahl von therapeutischen Bereichen an. So u.a. für Herz-Kreislauferkrankungen und zur Schmerztherapie. Ebenso stellt Pfizer Produkte auf Auftragsbasis her. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Drogeriemärkte, Krankenhäuser, Kliniken, staatliche Gesundheitsorganisationen sowie Apotheken. Pfizer hat Kooperationen und Verträge mit anderen Pharmafirmen. So z.B. mit Bristol-Myers Squibb, Akcea Therapeutics und Merck. Die Aktien des 1849 in New York gegründeten Unternehmens werden mit einem durchschnittlichen Volumen von 32,9 Mio. Stück an der NYSE gehandelt. Der Wert mit dem Symbol PFE findet sich in den Indizes Dow Jones und S&P 500.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf Tagesebene ist ein großer Abwärtstrend in PFE zu erkennen. Dieser hat aktuell zu gut 80 Prozent korrigiert und befindet sich oberhalb der SMA-200-Linie. Sollte sich nun ein klares Signal, z.B. eine Umkehrkerze ergeben, kann der Wert bei Bestätigung dieser gehandelt werden. Aufgrund der derzeitigen Seitwärtsphase des Werts und der Lage oberhalb der SMA-200-Linie wird aber der Einstieg durch ein klares Signal (P2) auf Stundenebene empfohlen. Sollte der Wert über die Marke von 40,97 USD (rote Zone) steigen und hier schließen, ist von einem Short-Einstieg abzusehen. Spätestens ab der Marke von 28,49 USD (grüne Zone) sollten Gewinnmitnahmen erfolgen.

PFE-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stunde ist bereits ein erstes Abwärtssignal zu erkennen. Da dieses jedoch genau an der SMA-200-Linie Halt gemacht hat, wird empfohlen ein weiteres Signal abzuwarten. Dieses sollte mit Kursen deutlich unterhalb des Gleitenden Durchschnitts erfolgenden. Es gelten die gleichen farbig markierten Zonen wie am Tagechart.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $40,97 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone im Tageschart).

PFE-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 17.05.2020

++Markterholung hält an++

Nach der ganz großen Panik verbunden mit dem Herunterfahren fast der gesamten Weltwirtschaft, ist das größte Corona-Chaos augenscheinlich vorüber. Lockerungsmaßnahmen halten Einzug und beflügeln die Börsen, denn die Hoffnung darauf, dass in wenigen Wochen oder Monaten alles wieder wie früher sein könnte, hält sich hartnäckig in der Bevölkerung. Die Sehnsucht nach Normalität war seit dem 2. Weltkrieg wohl nie so groß.

Doch bei genauerem Hinsehen muss man sich im Klaren darüber sein, dass es so schnell keinen Weg zurück zur alten Normalität geben wird. Nun gut, die inzwischen wiedereröffneten Friseursalons haben absolut Hochkonjunktur. Die Öffnungszeiten wurden teilweise über die normalen hinaus ausgedehnt, um dem großen Ansturm Herr zu werden. Diejenigen, die die Zeit geschlossener Läden mit einem blauen Auge überlebt haben, nutzen den Ansturm logischerweise so gut es geht, um die entfallenen Umsätze ansatzweise wieder auszugleichen.

Das klingt soweit gar nicht so negativ. Doch schaut man sich zum Beispiel die Gastronomie an, gibt es gewaltige Unterschiede. Während ein langersehnter Friseurbesuch mit Maske sicherlich zu verschmerzen ist, macht ein genüssliches Abendessen beim Lieblingsitaliener unter strengsten Hygieneregeln eher nicht so viel Spaß. Kein Wunder also, dass anders als im Friseurhandwerk die Umsätze in der Gastronomie noch lange hinter den bekannten Größenordnungen zurückbleiben werden. Nachhaltige Umsatzeinbußen von 30 oder mehr Prozent werden von vielen Gastronomen erwartet. Welcher Anteil diesen Zustand lange genug überleben kann, ist offen. Doch nicht jeder wird es schaffen, das ist gewiss. Die Corona-Krise hat also noch lange nicht all ihre Facetten gezeigt. Der wirtschaftliche Schaden wird sich wohl erst in den nächsten Wochen, Monaten oder gar Jahren offenbaren.

Neben den wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen aus Amerika liegt diese Woche der Fokus besonders auf der Zinsentscheidung in Neuseeland, der BIP-Prognose aus Deutschland sowie der chinesischen Industrieproduktion. All dies sind wichtige Indikationen für die Entwicklung der Wirtschaft während der langsamen Wiederöffnung.

Veröffentlicht am 12.05.2020

Der „Kiwi befindet sich in einer wirtschaftlichen Abhängigkeit zu den beiden Ländern Australien und China. Die Exporte der Insel sind überwiegend im land- und forstwirtschaftlichen Bereich angesiedelt. Der „Loonie“ ist hingegen stark mit der Ölpreisentwicklung verknüpft.

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Das Forexpaar NZD/CAD befindet sich bereits seit längerer Zeit in einen Abwärtstrend. Auf Tagesebene hat dieser aktuell zu knapp 80 Prozent korrigiert. Die Korrektur verlief dabei etwas zäh und schleppend, was für das Short-Szenario spricht. Ein Einstieg auf Tagesbasis wäre z.B. per Umkehrkerze möglich. Ab der Marke von 0,8148 CAD (grüne Zone) sollte spätestens ein Teilverkauf erfolgen. Sollte der Wert über die Marke von 0,8738 CAD (rote Zone) steigen und auch darüber schließen sollte von einem Shorteinstieg abgesehen werden.

NZDCAD-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene befindet sich der Wert in einer Seitwärtsphase. Es sollte daher ein klares Abwärtssignal abgewartet werden, bevor ein Einstieg erfolgt (siehe Symbolbild). Dieser kann z.B. am P2 oder in der anschließenden Korrektur erfolgen. Teilverkäufe können an markanten Tiefpunkten (P3) des Aufwärtstrends zur Positionsabsicherung erfolgen. Es sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei 0,8738 CAD deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

NZDCAD-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 09.05.2020

+++ Für Trump wird es eng +++

Während sich die Lage an den Finanzmärkten zwischenzeitlich etwas entspannt hat, gerät US-Präsident Trump immer mehr in die Schusslinie der Corona-Probleme in Amerika. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es inzwischen die meisten Infizierten und auch die meisten Todesfälle weltweit und die Wirtschaft leidet – auch unter der Talfahrt des Ölpreises.

Doch Kritik an seiner Person – das ist hinlänglich bekannt – kommt bei Trump nicht gut an. Bei der Fehleranalyse ist eines ganz besonders wichtig: Der Fehler muss bei den anderen liegen. Anstatt alle Energie in die Bekämpfung des Corona-Virus zu stecken ist Trumps größtes Problem offenbar die bevorstehende Präsidentschaftswahl. Über 30 Millionen Arbeitslose, Börsencrash, Rezession – all das hatte sich Trump anders vorgestellt. Gute Werbung für eine Wiederwahl sieht wahrlich anders aus. Somit macht Trump strategisch gesehen dort weiter, wo er vor der Corona-Krise aufgehört hat: China als Schuldigen für alles Schlechte in Amerika öffentlich anprangern. Es gebe starke Beweise dafür, dass das Corona-Virus aus einem Labor in Wuhan stamme. Es sei offensichtlich, dass China alles daran setze, Trumps Wiederwahl zu verhindern. So das Statement aus dem Weißen Haus. Die Angst vor einem erneuten Aufflammen des Zollstreites hatte die Aktienmärkte am Freitagnachmittag bereits etwas nach unten gedrückt. Das wäre nun wirklich das letzte, das wie Weltwirtschaft gebrauchten könnte.

Neben den üblichen Nachrichten ist auf folgende Termine besonders zu achten: Zinsentscheidungen in Australien und Großbritannien sowie US-Arbeitslosenzahlen und Non-farm payrolls.

 

Veröffentlicht am 04.05.2020

Aufgrund der Rohstoffvorkommen  Australiens weist der „Aussie“ Korrelationen zur Entwicklung der Preise an den Rohstoffmärkte auf. Die Nähe zum wichtigen Handelspartner China sorgt für Abhängigkeiten zwischen dem australischen Dollar und der konjunkturellen Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Der „Loonie“ ist hingegen stark mit der Ölpreisentwicklung verknüpft.

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf Tagesbasis befindet sich das Forexpaar eigentlich in einem Aufwärtstrend. Auf der größeren Trendgröße jedoch befindet sich das Währungspaar in einem Abwärtstrend. Innerhalb diesem befindet sich der Wert an einer interessanten Marke, an welche er nun drehen könnte. Erste Schwäche kann man bereits an den aktuellen Tageskerzen ablesen. Sollte der Wert nun weiter abwärts tendieren empfiehlt sich ein Einstieg auf Stundenebene. Sollte der Wert jedoch über die Marke von 0,91510 CAD (rote Zone) steigen und dort auch schließen ist von einem Shorteinstieg abzuraten. Spätestens ab der Marke von 0,82310 CAD (grüne Zone) sollten Gewinnmitnahmen vorgenommen werden.

AUDCAD-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene hat der Wert bereits kleinere Signale in die Abwärtsrichtung gemacht. Es wird aber empfohlen ein deutlicheres Shortsignal abzuwarten und erst dann einen Einstieg vorzunehmen. Der Einstieg kann dann am P2 oder aber in der anschließenden Korrektur erfolgen. Der initiale Stop-Loss sollte mit etwas Abstand über den letzten P3 gelegt werden. Die Stop-Verwaltung sollte per Trend erfolgen. Auch auf dem Stundenchart sind dieselben farbig markiert Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei 0,91510 CAD deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

AUDCAD-Forex-Tageschart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 02.05.2020

+++ Nachrichtenflut voraus +++

Die vergangene Woche hatte es aufgrund der massiven Turbulenzen am Ölmarkt wahrlich in sich. Diese Woche sind es die Nachrichten, die für besondere Spannung an den Märkten sorgen. Neben den größten und einflussreichsten Unternehmen der Welt, die ihre Quartalsberichte veröffentlichen, sind auch die Notenbanken erneut mittendrin.

In Sachen Quartalsberichte ist in jedem Fall auf die Big-Techs aus Amerika zu achten. Mit Apple, Amazon, Microsoft, Google und Facebook stehen alle Big Player in der gleichen Woche auf dem Programm. Überraschend gute oder gar enttäuschende Nachrichten können die Märkte kräftig durchschütteln.

Gleiches gilt für die Notenbanken. Sowohl die FED am Mittwochabend als auch die EZB am Donnerstagmittag stehen für ihre Zinsentscheidungen parat. Hier wird zwar nichts Überraschendes erwartet, doch trotzdem bergen die Notenbanktermine der beiden wichtigsten Geldinstitutionen der Welt stets eine gewisse Spannung. Denn ähnlich wie bei Amerikas Tech-Giganten können unerwartete Nachrichten die Märkte ordentlich bewegen.

Neben den genannten Nachrichtenterminen ist außerdem auf folgende Termine zu achten: Die Zinsentscheidung der Bank of Japan, die BIP-Prognose und die Arbeitsmarktzahlen aus Amerika, die Industriezahlen aus China sowie dass BIP aus Kanada.

 

Veröffentlicht am 27.04.2020

ISIN: US4523271090

Illumnia ist ein US-amerikanisches  Unternehmen, das im Bereich der Genforschung tätig ist. Der Konzern entwickelt, vermarktet und stellt Geräte und Systeme für die Analyse von genetischen Variationen und Funktionen her. Die Lösungen von Illumnia für die Bereiche Genotypisierung, Variationsanalyse, Genprofiling sowie die DNA-, RNA- und Protein-Untersuchungen werden in Studien zur Verfügung gestellt. Das Leistungsspektrum des Unternehmens bezieht sich auch auf Services und Hilfsmitteln in den Bereichen Genomik und Diagnostik. Die Produkte und Lösungen des Konzerns kommen bei Pharma-und Biotechnologieunternehmen sowie bei Regierungs- und Bildungsbehörde zum Einsatz. Die Illumnia-Technologie dient im Wesentlichen zur Erforschung von Genmaterial sowie zu einer schnellen Analyse im Bereich der molekularen Medizin. Die vom Unternehmen bereitgestellten Lösungen ermöglichen Fortschritte in der Erforschung von Krankheiten, Medikamenten und klinischen Tests. Die Aktien des Unternehmens werden an der Börse NASDAQ mit einem durchschnittlichen Volumen von 1,5 Mio. Stück gehandelt. Die Aktien von Illumnia sind im S&P-500-Index gelistet.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Der aktuell führende Abwärtstrend im Wert ILMN stammt aus dem Sommer 2019. Aktuell befindet sich der Wert in einer über 90-prozentigen Korrektur. Der aktuell gebildete Umkehrstab, sollte aufgrund seiner ungünstigen Lage nicht zum Einstieg herangezogen werden. Sollte der Wert aber weiter korrigieren und eine Umkehrkerze in besserer Lage aufweisen, so kann man bei Bestätigung dieser einen Einstieg in die Short-Richtung vornehmen. Sollte der Wert zu ca. 100 Prozent korrigieren, kann ein unscharfer Einstieg angedacht werden. Sollte der Wert aber über die Marke von  339,63 USD (rote Zone) steigen und hier schließen, ist von einem Short-Einstieg abzuraten. Ab der Marke von 208,15 USD sollten Teilverkäufe in Betracht gezogen werden.

ILMN-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene zeigt sich ein erstes kleines Einstiegssignal (P2).Man könnten nun in der folgenden Korrektur einen Short-Einstieg vollziehen. Der initiale Stop-Loss sollte in jedem Fall mit etwas Abstand zum letzten P3 erfolgen. Auch auf dem Stundenchart sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $339,63 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone im Tageschart).

ILMN-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 26.04.2020