Blogbeiträge

+++Schier grenzenlose Euphorie lässt Märkte weiter steigen +++

Nun, wenn wir ehrlich sind, hat sich seit dem Marktkommentar der vergangenen Woche nicht viel an den Märkten verändert. Alles ist wie immer, könnte man meinen. Und selbstverständlich gab es neue Höchststände an der Wall Street, während der Volatilitätsindex den niedrigsten Stand seit über einem Jahr erreicht hat. Ist wirklich alles so positiv? Scheint so, denn wie heißt es so schön: Am Ende hat der Markt immer Recht.

Doch sind die Entwicklungen an den Märkten überhaupt noch realwirtschaftlich erklärbar? Nach einer Dekade Boom in Amerika leidet die Wirtschaft unter dem Handelskrieg und die Schulden explodieren. Alles keine überragenden Vorzeichen. Von Europas an der Rezession kratzenden Konjunktur ganz zu schweigen. Doch warum wollen die Märkte nur nach oben? Überlege man sich einmal, wo die Märkte heute stehen müssten, hätte es den angezettelten Handelskrieg mit Amerika nie gegeben. Hätte der Dow Jones dann schon die 30.000er Markt geknackt? Wissen wir natürlich nicht, aber dass trotz der vorherrschenden Rahmenbedingungen die Märkte von einem Rekordhoch zum nächsten springen und auch die Warnsignale aus Amerikas Industriesektor ignoriert werden, kann mit konjunkturellen Erwartungen kaum mehr erklärt werden.

Die eigentlichen Big Player an den Märkten rückten zuletzt etwas in den Hintergrund. Wer ist gemeint? Natürlich, die Notenbanken. Seit Draghi im Zuge der Finanzkrise 2008/2009 gesagt hat, man werde den Euro um jeden Preis retten, hat sich der Blick auf die Notenbanken als Marktteilnehmer drastisch verändert. Inzwischen ist der Glaube daran extrem hoch, dass die Notenbanken, allen voran FED und EZB, stets als Retter in der Not einschreiten und die Märkte vor größeren Crashs bewahren werden. Ein Irrglaube? Mittelfristig wie uns die Erfahrung der letzten zehn Jahre zeigt nicht. Doch am vermeintlichen Ende des Aufschwungs, an dem wir uns nun befinden, wird die Situation wieder spannend. Die EZB feuert bereits aus allen Rohren und kann kaum mehr zur Stimulation der Wirtschaft tun, als sie es ohnehin schon tut. Was also, wenn das Vertrauen in die allmächtigen Retter mal schwindet? Denkbar, dass sich das nachlassende Vertrauen in einem gewaltigen Crash entlädt. Das kann passieren, muss aber nicht. Und wenn, dann ist die Frage wann.  Das alles können wir nicht wissen. Das einzige, das wir wissen ist: Es kann unmöglich ewig nach oben gehen. Eines Tages kommt auch in Amerika die nächste ausgedehnte Korrektur, und zwar sowohl konjunkturell als auch an der Börse. Trumps Schulden, die wahnwitzige Dimensionen erreicht haben, müssen irgendwann einmal abgebaut werden – oder zumindest die Neuverschuldung muss eingedämmt werden. Hierfür obligatorisch sind Steuererhöhungen, die eines Tages kommen müssen und womöglich wie so oft in der Vergangenheit durch einen demokratischen Präsidenten umgesetzt werden. Das dürften die Märkte dann zu spüren bekommen.

 

Veröffentlicht am 01.12.2019

ATT-Community-Treffen Frankfurt November 2019

Am Wochenende vom 15. bis 17. November dieses Jahres war es wieder so weit. Die ATT Trading Community hat sich anlässlich der World of Trading zu seinem inzwischen schon traditionellen Treffen in Frankfurt auf den Weg gemacht. Das besondere in diesem Jahr: Neben einem Besuch auf dem Parkett der Frankfurter Börse war ein ATT interner Workshop am Samstag geplant, in dem es um spezielle Tradingthemen ging. Einige Schüler und das ATT Team sind bereits am Donnerstag in Frankfurt angekommen, denn der Besuch der Frankfurter Börse inklusive Führung war bereits für Freitagmittag geplant – für die meisten ATT Schüler ein bis dato einmaliges Erlebnis. Der Nachmittag wurde genutzt, um die World of Trading zu besuchen oder sich Frankfurt anzusehen, bis die gesamte Community – immerhin rund 40 Trader – am Abend zusammen gegessen und sich über den Börsenalltag hinweg auch persönlich kennengelernt hat. Der Mix aus alteingesessenen ATT Veteranen und neuen Schülern, die sich auf ein persönliches Kennenlernen gefreut haben, hat für viele gute Gespräche und beste Stimmung gesorgt. Der Ausklang fand in einer gutbekannten Hotelbar statt, jedoch nicht all zu spät, denn der ATT interne Workshop sollte am nächsten Morgen bereits um 9.30 Uhr in einem geschlossenen Seminarraum in Frankfurt stattfinden.

 

 

Der Workshop, der exklusiv nur für ATT Schüler auf die Beine gestellt wurde, galt als Herzstück des Community-Treffens in Frankfurt. Die ATT Ausbilder Ali Taghikhan, Stefan Koblitz und Dominik Müller haben je einen separaten Fachvortrag vorbereitet, in dem ganz spezielle Themen rund um den Börsenhandel besprochen und vertieft wurden. Doch neben dem fachlichen Miteinander stand besonders der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Für Verpflegung während des Workshops war gesorgt, sodass dieser exklusiv nur für ATT Schüler geschaffene Programmpunkt sicherlich in den nächsten Jahren wiederholt wird. Da sich der Workshop ausschließlich an ATT Schüler gerichtet hat, haben sich die Kosten pro Schüler auf ein Minimum beschränkt. Lediglich ein kleiner zweistelliger Betrag war nötig, um dabei zu sein. Insgesamt haben wir ein sehr gelungenes Wochenende erlebt, das wir höchstwahrscheinlich in einer ähnlichen Weise wiederholen werden.

 

 

Veröffentlicht am 29.11.2019

ISIN: US98936J1016

Zendesk ist ein US-Software-Unternehmen, welches eine gleichnamige, cloudbasierte Kundensupport-Plattform vertreibt. Auf der Plattform werden Helpdesk-Ticketing, Self-Service und Kundenservice-Support-Funktionen angeboten. Die vom Unternehmen angebotene Software ermöglicht die Integration von vielen verschieden Content-Management-Systemen, Customer-Relationship-Management-Tools und Web-Apps. Seit 2013 ist Zendesk auch in den Programmen von SurveyMonkey und MailChimp integriert. Seitdem ist es möglich Umfragen und E-Mail-Kampagnen direkt aus der Software von Zendesk zu unterstützen. Die Aktien des Unternehmens werden an der New York Stock Exchange (NYSE) mit einem durchschnittlichen Volumen von ca. 2,05 Mio. Stück gehandelt.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf Tagesebene hat sich seit Mitte des Jahres 2019 ein klarer Abwärtstrend gebildet. Dieser befindet sich aktuell in der Korrektur und unter der SMA-200-Linie. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Korrektur würde sich ein Short-Einstieg auf Tagesebene, z.B. mittels einer Umkehrkerze anbieten. Eine solche hat sich bereits gebildet und wurde am Tag darauf unterschritten. Da der Wert seitdem noch keine starke Bewegung vollzogen hat ist es noch möglich pauschal einzusteigen. Der Stopp-Loss sollte in diesem Fall mit etwas Abstand oberhalb des Umkehrstabes erfolgen. Im konkreten Fall würde sich auch ein Stopp-Loss mit etwas Abstand oberhalb der 200er-Linie anbieten. Diese könnte sich als zusätzlicher Widerstand erweisen. Erste Teilverkäufe sind ab der Marke von 63,90 US-Dollar (grüne Zone) einzuplanen. Sollte der Wert über der Marke von 84,15 US-Dollar (rote Zone) schließen ist von einem Short-Einstieg abzusehen.

ZEN-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Ein Short-Einstieg auf Stundenebene ist in diesem Wert ebenfalls denkbar. Dazu müsste sich der aktuelle Aufwärtstrend allerdings zuerst umkehren (siehe Symbolbild). Dann wäre ein Einstieg am P2 oder aber in der anschließenden Korrektur möglich. Der Stopp-Loss hat jedenfalls mit etwas Abstand zum P3 zu erfolgen. Es sind dieselben wichtigen Marken (Zonen) wie auf Tagesebene zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $84,15 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (siehe rote Zone Tageschart).

ZEN-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 1.12.2019

+++Märkte als Spielball des Handelsstreits +++

Nach der Rekordjagt der letzten Wochen haben die Märkte nun ein wenig durchgeatmet. Wie derzeit fast alle Kursbewegungen war auch die Mini-Korrektur im S&P 500 von 40 Punkten oder 1,3 Prozent ausgelöst durch aufziehenden Pessimismus der Chinesen in Sachen Handel mit den USA. Die Chancen, noch in diesem Jahr den ersten Teilerfolg erzielen zu können, wurde als immer geringer eingeschätzt. Doch wie wir es aus den letzten Monaten kennen hatte diese Information nicht sehr lange Bestand. Abgelöst wurde der Pessimismus durch die neuerliche Aussage aus angeblichen chinesischen Insiderkreisen, man sei einem Deal inzwischen sehr nahe. Immer wieder wechseln sich die Berichte zum Thema Handelsstreit ab, ohne wirklich zu wissen, wohin die Reise gehen mag. Und genau hier liegt auch die Gefahr: der Börsenaufschwung hatte zuletzt nur wenig mit Fakten zu tun. Stattdessen ist er gebaut auf Hoffnungen und Erwartungen, die im schlimmsten Fall bitter enttäuscht werden könnten. Insofern ist das Börsenumfeld weiter mir höchste Vorsicht zu genießen. Nach wie vor wäre eine Korrektur in den großen Leitindizes angebracht und würde ins Bild passen. Doch schlechte Nachrichten scheinen in diesen Tagen hierfür Voraussetzung zu sein. Immerhin ist der S&P 500 bereits fast 10 Prozent von der 200-Tage-Line entfernt. Im Verlauf des Handelsjahres 2019 kehrte der Index nach längeren Aufwärtsbewegungen immer wieder an die 200er zurück.

Nachrichtentechnisch steht eine eher ruhige Woche ins Haus. Aus den üblichen Veröffentlichungen ist nur der Konjunkturbericht „Beige Book“ aus Amerika hervorzuheben, dessen Veröffentlichung am Mittwochabend stattfindet. Außerdem findet am Freitag feiertagsbedingt nur verkürzter US-Handel bis 13 Uhr amerikanischer Zeit statt.

 

Veröffentlicht am 25.11.2019

ISIN: US4622221004

Ionis Pharmaceuticals ist ein US-Unternehmen aus der Branche Biotechnologie. Die Firma ist u.a. im Bereich der Entdeckung und Entwicklung von Ribonukleinsäure (RNA) -Präparaten und -Therapeutika tätig. Das Unternehmen gliedert sich in zwei Segmente: Ionis Core und Akcea Therapeutics. Im Zentrum des Kernsegments steht die Drug Discovery Plattform, welche eine Pipeline von Medikamenten für das Unternehmen und seine Partner darstellt. Das Segment Akcea Therapeutics konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten für schwere kardio-metabolische Erkrankungen. Auch Präparate zur Behandlung von seltenen genetischen Erkrankungen stehen im Fokus dieser Abteilung. Die Aktien des Unternehmens werden an der US-Tech-Börse NASDAQ mit einem durchschnittlichen Volumen von ca. 1,01 Mio. Stück gehandelt.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Der aktuell vorherrschende Abwärtstrend in der IONS hat Ende August des Jahres 2019 seinen Anfang genommen. Mitte September desselben Jahres fiel der Kurs unter die SMA-200 und konnte hier seinen Abwärtstrend weiter fortsetzen. Derzeit befindet sich der Abwärtstrend in der Korrektur. Diese hat nun fast die 100 Prozent erreicht. Daher würde sich auf Tagesebene ein Einstieg per Umkehrkerze oder aber bei einer 90-prozentigen Korrektur ein unscharfer Short-Einstieg anbieten. Bei dieser Variante wird ein pauschaler Einstieg (ohne Signal) gewählt und der Stopp-Loss mit etwas Abstand zum letzten lokalen Hoch (P3) bei 64,27 US-Dollar gelegt. Teilverkäufe sind ab der Marke von 54,50 US-Dollar (grüne Zone) einzuplanen.

IONS-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Alternativ zum Einstieg auf Tages-Ebene, kann auch einer auf Stunden-Ebene gewählt werden. Hierzu muss erst der aktuell laufende Aufwärtstrend eine Umkehr vollziehen, wie im Symbol-Bild dargestellt. Der Short-Einstieg kann dann über einen P2 oder in der anschließenden Korrektur erfolgen. Der Stopp-Loss muss in beiden Fällen mit etwas Abstand zum letzten P3 erfolgen. Sollte der Wert über die Marke von 64,27 US-Dollar steigen und deutlich darüber schließen ist von dem hier beschrieben Short-Szenario abzusehen.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $64,27 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (siehe rote Zone Tageschart).

IONS-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 24.11.2019

ISIN: US69327R1014

PDC Energy ist ein unabhängiges US-Energieunternehmen, das sich auf die Entdeckung, Produktion und Vermarktung von Erdöl, Erdgas und Flüssiggas spezialisiert hat. Ebenso ist es in diesen Bereichen in der Forschung tätig. Die Öl- und Gasfelder des Unternehmens liegen überwiegend in Colorado und Texas. Das Unternehmen hieß bis zur Namenänderung im Jahr 2012 Petroleum Development Corporation.  Bis ins Jahr 2016 hielt PDC Energy Beteiligungen an 2.900 produktiven Bohrungen. Die Mitarbeiterzahl des Unternehmens beträgt ca. 600 Personen und der Firmensitz ist in Denver, Colorado.

Die Aktien des Unternehmers werden an der US-Börse NASDAQ und mit einem durchschnittlichen Volumen von ca. 1,66 Mio. Stück gehandelt.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Seit Ende April des Jahres 2019 konnte sich in der PDC Energy ein klarer Abwärtstrend etablieren. Derzeit befindet sich dieser in der Korrektur. Sollte die aktuelle Schwäche im Wert bestehen bleiben, dann ist eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends unterhalb des 200er Gleitenden Durchschnitts wahrscheinlich. Ab einer Korrekturhöhe von 50 Prozent, kann man auf Tagesebene auf Einstiegssignale, z.B. einen Umkehrstab achten. Überschreitet der Wert die Marke von 36,49 US-Dollar (rote Zone) deutlich und schließt darüber haben wir es mit einem Trendbruch zu tun und von einem Short-Einstieg ist abzusehen.

PDCE-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stunde befinden wir uns derzeit in einem Aufwärtstrend. Dieser müsste sich wie im Symbolbild dargestellt umdrehen. Ab einer Korrekturhöhe von 50 Prozent auf Tagesebene, kann ein Einstieg auf der Stunde erfolgen. Dazu wartet man entweder einen P2 in Shortrichtung ab oder wählt einen Einstieg in der anschließenden Korrektur. Der Stopp-Loss sollte mit etwas Abstand zum letzten P3 gelegt werden. Ab der Marke von 20,22 US-Dollar ist an erste Gewinnmitnahmen zu denken.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $36,49 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (siehe rote Zone Tageschart).

PDCE-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

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Veröffentlicht am 17.11.2019

+++Ein Rekordhoch jagt das nächste +++

Die Aktienmärkte sind derzeit in Partylaune. Unbeeindruckt von den bisherigen Allzeithochs marschierten sowohl die europäischen als auch die amerikanischen Leitindizes in Richtung neuer Rekordhochs – und das trotz konjunkturell immer düstere Prognosen und des nach wie vor ungelösten Handelskriegs.

Die Notenbanken tun ihr Übriges dazu, indem sie ihre Geldpolitik zur Unterstützung der Konjunktur einsetzen. In diesem Sinne hatte die US-Notenbank FED vor anderthalb Wochen erst ihre Zinsen um 25 Basispunkte herabgesetzt. Doch in der vergangenen Woche waren es vermeintlich gute Nachrichten zwischen China und den USA. Es wurde gemeldet, beide Seiten seien bereit, ihre gegenseitig auferlegten Zölle im Rahmen eines Deals komplett abzubauen. Ein Plus von 400 Punkten im Dow Jones und ein neues Rekordhoch waren die Folge. Doch wie wir es inzwischen von Positivmeldungen zu diesem Thema kennen, ließ die Ernüchterung nicht lange auf sich warten und die Märkte gaben einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Ob und wann ein belastbarer Deal tatsächlich zustande kommen könnte, ist völlig unklar. Die Bewegungen an den Märkte geschehen aktuell weitgehend aufgrund von Nachrichten, Behauptungen oder Hoffnungen auf eine Einigung. Sollte China jedoch tatsächlich darauf abzielen, nach einem möglichen Ende von Trumps Amtszeit im Januar 2021 mit einem neuen US-Präsidenten ernsthaft verhandeln zu wollen, könnte das Katz-und-Maus-Spiel auch in 2020 ein bestimmender Faktor an den Märkten bleiben.

Die wichtigsten Nachrichten der neuen Handelswoche sind der Zinsentscheid in Neuseeland, die Inflationszahlen aus Amerika, die Reden des FED-Chefs Powell am Mittwoch- sowie Donnerstagnachmittag und das BIP aus Deutschland.

Veröffentlicht am 11.11.2019

ISIN: US1248572026

Die CBS Corporation ist ein US-amerikanisches Medienunternehmen mit Sitz in New York City. CBS gehört zu den größten TV- und Hörfunk-Netzwerken des Landes. Der Konzern hat Geschäftstätigkeiten in jedem Medien- und Entertainment-Segment und bietet seinen Kunden Inhalte auf unterschiedlichen Plattformen, wie Internet, Smartphone oder Video on Demand. Zum Repertoire von CBS gehören Fernsehsendungen, Kabel- und Lokalfernsehen, Radio-Produktionen, Werbung, Verlagswesen, sowie Musik und Merchandising. CBS steht vor einer Fusion mit dem Medienunternehmen Viacom.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Die Aktie von CBS hat ihren aktuellen Abwärtstrend Mitte August 2019 begonnen. Mit dem letzten P3 auf Tag hielt sie sich deutlich unter der SMA-200-Linie auf. Derzeit befindet sich die Aktie in der Korrektur. Diese sollte nun noch etwas weiterlaufen. Ab einer Korrekturhöhe von ca. 50% kann man auf Einstiegssignale, etwa einen Umkehrstab achten. Erste Gewinnmitnahmen sind ab der Marke von ca. 35,75 US-Dollar (grüne Zone) einzuplanen.

CBS-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Im Stundenchart ist derzeit eine Aufwärtsbewegung zu sehen. Diese sollte sich erstmal in einem Aufwärtstrend weiter gen Norden bewegen. Für einen Einstieg auf Stundenebene, müsste sich dieser dann aber umkehren und einen Abwärtstrend etablieren.

Dann wäre ein Einstieg am ersten P2 genauso möglich, wie einer in der anschließenden Korrektur. In beiden Fällen sollte der Stopp-Loss mit etwas Abstand zum letzten P3 gelegt werden. Erste Take Profits sind synchron zum Tageschart (grüne Zone) zu wählen.

 

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $44,94 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (siehe rote Zone Tageschart).

CBS-Aktie-Stundenchart

CBS-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes  betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 09.11.2019

+++FED senkt Leitzins trotz guter Jobdaten um 25 Basispunkte+++

Die vergangene Woche stand in erster Linie im Zeichen der US-Notenbank FED. Am Mittwochabend wurde der Leitzins erwartungsgemäß um weitere 25 Basispunkte herabgesetzt. Kurz vorher zeigte sich das BIP der USA mit 1,9 Prozent überraschend stark und 0,3 Prozentpunkten besser als erwartet. Doch dies änderte nichts an der Marschroute der Notenbanker. Entscheidend war einmal mehr das Wording im Rahmen der anschließenden Pressekonferenz. FED-Chef Powell ließ durchblicken, dass Zinserhöhungen erstmal vom Tisch seien, solange die US-Inflation nicht signifikant in Richtung zwei Prozent ansteige. Am Freitag gaben die nonfarm Payrolls und die Managererwartungen aus der US-Industrie nochmals Auftrieb und schoben den S&P500 auf ein neues Rekordhoch.

Die letzten zwei Monate des Handelsjahres sind angebrochen. Sollte es eine Jahresendrallye mit weiteren Rekordhochs geben, wäre das sicherlich Wasser auf Trumps Mühlen, der seinen politischen Erfolg in erster Linie am Börsenverlauf und der niedrigen Arbeitslosigkeit bemisst. Die rapide explodierende Verschuldung Amerikas, die auch durch die herrschenden Wachstumsraten um zwei Prozent nicht ausgeglichen werden kann, kehrt man in Regierungskreisen gerne unter den Tisch. Außerdem hat Trump mit dem drohenden Amtsenthebungsverfahren ein echtes Problem im Gepäck. Auch der Handelskrieg hinterlässt seine Spuren, denn chinesische Waren werden speziell für US-Bürger teurer. Insofern dürfte Trump die Börsenhausse und die US-Konjunktur hüten wie seinen Augapfel, wenn er im Präsidentschaftswahlkampf für 2020 eine echte Chance haben will. Problematisch dürfte werden, dass die Chinesen bereits ihre Zweifel an einem Deal geäußert haben, solange Trump US-Präsident ist. Einige Experten gehen bereits davon aus, dass China ein Ende der Trump-Präsidentschaft begrüßen dürfte. Die nächsten Schritte im Handelskrieg werden interessant, denn wenn China am Ende gar kein Interesse an einem Deal mit Trump haben sollte, hätte der US-Präsident definitiv schlechte Karten für 2020.

Veröffentlicht am 04.11.2019

ISIN: US31428X1063

Die FedEx Corporation ist ein US-amerikanischer Konzern, der weltweit als eines der größten Frachtunternehmen gilt. FedEx transportiert jeden Tag zeitgebundene Sendungen in über 220 Länder und Regionen der Erde. Neben einem Onlineportal, über das die Kunden weltweit Sendungen zum Versand vorbereiten und nachverfolgen können, betreibt der Konzern auch eigene Filialen, in denen die Kunden Sendungen aufgeben, aber auch abholen können.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Die FedEx Aktie hat seit dem Allzeithoch im Januar 2018 bis heute über 40% Kursverlust erlitten. Wie deutlich am Chart zu sehen ist, befinden sich die Aktie in einem intakten, stabilen Abwärtstrend und die Talfahrt nimmt kein Ende, insbesondere da bei einem hohen Aktienwert noch viel Platz nach unten ist. Die zuletzt stärkeren Indexe treiben aktuell den Kurs nach oben, was jedoch nichts weiter als die Korrektur der letzten Abwärtsbewegung ist. Dementsprechend kann man sich bald in die Short-Richtung positionieren, sobald alles gewünschten Trade-Voraussetzungen erfüllt sind.

FDX-Aktie-Tageschart

FDX-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Im Stundenchart ist die laufende Korrektur zu sehen, welche sich noch in die Trendrichtung entwickeln muss.

Für einen Short-Einstieg sollte die Ausbildung eines Signals z.B. in Form eines P2 abgewartet und der Stopp-Loss über den letzten P3 gelegt werden. Handel aus der Korrektur ist ebenfalls eine Möglichkeit. Das erste Ziel liegt im Bereich um $139,00 (siehe grüne Zone im Tageschart). Eine Fortsetzung des Trends zu weiter unten liegenden Tiefs ist durchaus möglich.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $176,25 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (siehe rote Zone Tageschart).

FDX-Aktie-Stundenchart

FDX-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes  betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 28.10.2019