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Das Marktgeschehen tröpfelte während der vergangenen Woche weitgehend vor sich hin. Von schnellen Bewegungen oder bahnbrechenden Nachrichten war keine Spur. Mit Spannung haben die Märkte jedoch das Ende der Woche erwartet, dann am Freitag stand die Veröffentlichung der non-farm-payrolls auf dem Programm, die etwas schlechter ausfielen, als erwartet. Außerdem – und das war der viel bedeutendere Punkt – verhandelten die Demokraten und Republikaner weiter über die Verlängerung der Corona-Hilfen, die Ende Juli ausgelaufen waren.

Nachdem die Verhandlungen bereits am Freitag ergebnislos beendet wurden, schaltete sich am Samstag Präsident Trump ein und hat die Verlängerung der Hilfen angeordnet. Gemäß Trumps Verfügung sollen die Arbeitslosenhilfen verlängert werden. Außerdem sollen zum Beispiel Lohnsteuerbefreiungen und die Verschiebung von Zahlungen aus Studentendarlehen den Amerikanern weiter Luft verschaffen. Auch Zwangsräumungen wurden weiter ausgesetzt.

Die Demokraten reagierten empört, ist doch für solche finanziellen Maßnahmen grundsätzlich die Zustimmung des Kongresses erforderlich. Wir können sicher sein, dass uns dieses Thema während der neuen Woche weiter beschäftigen wird, dann das letzte Wort ist an der Stelle noch nicht gesprochen.

Abgesehen von der Zinsentscheidung der neuseeländischen Notenbank am Mittwochmorgen stehen die üblichen, regelmäßigen Konjunkturdaten auf dem Programm.

 

Veröffentlicht am 09.08.2020

Der Euro ist die Währung der Europäischen Union. Er bildet das offizielle Zahlungsmittel der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone. Darüber hinaus gilt der in sechs weiteren europäischen Ländern. Der Euro wird von der Europäischen Zentralbank emittiert, welche auch für die Geldpolitik der Eurozone verantwortlich ist. Nachdem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Der US Dollar ist nicht nur offizielles Zahlungsmittel in den Vereinigten Staaten von Amerika, sondern in vielen weiteren Ländern und Regionen der Welt. Der Greenback ist die wichtigste Reserve- und Handelswährung der Welt. Der US-Dollar ist die weltweit meist gehandelte Währung und auch viele Rohstoffe sowie z.B. Gold werden in dieser Währung gehandelt. Der US-Dollar wird neben dem Schweizer Franken und dem Japanischen Yen auch als sicherer Hafen gewertet.

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf der Tagesebene erkennt man einen weit ausgedehnten Aufwärtstrend. Dieser Umstand spricht für ein mögliches Korrekturpotential. Ein Einstieg in das Währungspaar EURUSD sollte am besten auf Stundenebene erfolgen. Sollte der Wert über die Marke von 1,19164 USD (rote Zone) steigen und darüber schließen ist von einem Short-Einstieg abzusehen. Spätestens ab der Marke von 1,12177 USD (grüne Zone) sollten Gewinnmitnahmen erfolgen.

EURUSD-Forex-Tagesschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene hat sich bereits ein kleinerer Abwärtstrend gebildet. Der Wert befindet sich aktuell in der Korrektur dieses Trends. Daher ist es möglich einen Einstieg vorzunehmen. Es wird empfohlen eine Korrekturhöhe von mindestens 50 Prozent abzuwarten und erst dann einen Short-Einstieg vorzunehmen. Der initiale Stop-Loss sollte mit etwas Abstand zum letzten P3 erfolgen. Alternativ kann auch ein Einstieg am nächsten P2 vorgenommen werden. Es wird empfohlen an markanten Tiefs des Aufwärtstrends Teilverkäufe zur Absicherung der Position vorzunehmen. Es sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei 1,19164 $ deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

EURUSD-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 08.08.2020

Die vergangene Woche war, wie bereits im letzten Marktkommentar angekündigt, eine besondere Woche. Neben dem Zinsentscheid der FED am Mittwochabend waren für Donnerstag nach Börsenschluss gleich vier Quartalsberichte aus dem Kreis der größten und gewichtigsten Unternehmen der Welt gleichzeitig angesetzt. Doch alles der Reihe nach.

Zunächst kam am Mittwochabend die FED. Erwartungsgemäß beließ die US-Notenbank den Leitzins unverändert bei 0,25 Prozent. Die sich derzeit am Markt abspielende US-Dollar-Abwertung dürfte sich also weiter fortsetzen. Doch warum überhaupt kommt der US-Dollar aktuell so unter Druck? Nun, die FED hat zu Beginn der Corona-Krise sowohl die Zinsen radikal von über 2 auf 0,25 Prozent gekürzt. Außerdem signalisierte die Notenbank, wenn es sein müsste, unendlich viel Geld zu drucken, um die Liquidität im Finanzsystem jederzeit gewährleisten zu können. Für Investoren hat eine Geldanlage im US-Dollarraum somit schlagartig an Attraktivität verloren. Über Jahre der steigenden Zinsen ist extrem viel Geld in den US-Dollar geflossen. Das Gegenteil, nämlich Abflüsse von Kapital und somit eine Einpreisung der niedrigen Zinsen findet gerade noch immer am Markt statt. Die Hoffnungen auf baldige Zinserhöhungen erhielten zuletzt ebenfalls einen Dämpfer, denn Regierung und FED sind sich einig: bis sich der Arbeitsmarkt nicht erholt und die Konjunktur sich wieder stabilisiert, blieben sie Zinsen nahe null.

Am Donnerstagabend kam es dann zum Tech-Showdown. Apple, Amazon, Facebook und Google haben nachbörslich quasi gleichzeitig ihre Ergebnisse veröffentlicht. Google war der einzige der vier Werte, der schlechtere Ergebnisse präsentierte. Weil die Unternehmen weniger Werbung schalteten, hat Google weniger Geld verdient. Im Gegensatz dazu trumpfen Apple, Amazon und Facebook mit fantastischen Ergebnissen auf. Apple legte am Freitag rund 10 Prozent zu, bei Facebook waren es knapp 8 Prozent und Amazon gewann etwa 3 Prozent an Wert. Google verlor etwa 3 Prozent. Insgesamt sind die größten Unternehmen der Welt gleichzeitig auch die größten Gewinner der Corona-Krise. Aufgrund der hohen Gewichtung in den Aktienindizes drehten diese nach oben und näherten sich mit großen Schritten den Allzeithochs. Dass diese Hand voll Unternehmen mit ihrem großen Einfluss auf die Indizes das Bild der Realwirtschaft stark verzerren, bleibt außer Frage. Dem überwiegenden Teil der Unternehmen geht es nämlich nicht annähernd so gut, wie den sogenannten FANG-Werten.

 

Veröffentlicht am 02.08.2020

Die neue Woche bringt eine besondere Wichtigkeit mit, denn einige der größten Unternehmen der Welt legen ihre Quartalsberichte vor. Mit Apple, Amazon, Google und Facebook sind es gleich vier Giganten, die – je nach Quartalsergebnis und -prognose – die Märkte heftig in die eine oder andere Richtung katapultieren können. Grund genug also, sich im Vorfeld ein wenig zurück zu halten und die Märkte mehr von der Seitenlinie zu betrachten. Dies erklärt auch mitunter das ruhige Fahrwasser, in dem sich der Gesamtmarkt zuletzt befand. Besonders am Donnerstagabend gilt es die Luft anzuhalten, wenn nachbörslich gleichzeitig Apple, Amazon und Google ihre Bücher öffnen. Kurz vorher neue Indextrades zu eröffnen wäre Kamikaze, von daher rechnen wir mit niedrigem Volumen bis einschließlich Donnerstag.

Ansonsten sind die Märkte nach wie vor im Klammergriff des Coronavirus. Auch wenn sich alles vom ganz großen Schock erholt zu haben scheint, schwingt nach wie vor immer die Sorge mit, es könne eine zweite, schlimmere Welle auf uns zu rollen. Aus diesem Grund liegt der Hauptfokus der Märkte aktuell auf Nachrichten, die mit Corona zu tun haben. Das zeigt sich auch daran, dass die wieder aufflammenden Spannungen zwischen China und den USA derzeit keinen Effekt haben. Haben doch die USA angeordnet, die Chinesen müssten ihre Botschaft in Housten binnen 72 Stunden dicht machen, hat es den Markt nicht interessiert. Auch die analoge Gegenreaktion, die Schließung einer US-Botschaft in China, ließ die Märkte überraschend kalt. Das zeigt, wie sehr das einstige Polit-Thema Nr. 1 aus der „Vor-Corona-Zeit“ zur Nebensache geworden ist. Doch es ist nicht weniger wichtig geworden – das darf man auf keinen Fall vergessen. Bleiben wir gespannt, ob die Gelassenheit der Börsen bestehen bleibt. Schwer vorstellbar, dass sich eine Art Kalter Krieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt nicht auf die Börsen auswirken wird.

 

Veröffentlicht am 26.07.2020

Der Neuseeland Dollar, auch Kiwi genannt ist auf Grund der wichtigen Handelspartner Australien und China eng mit deren Wirtschaftsleistung verknüpft. Der Kanadische Dollar, oder auch Loonie weist hingegen starke Dependenzen zur Ölpreisentwicklung auf.

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf dem Tageschart befindet sich das Forexpaar in einem Aufwärtstrend. Dennoch befindet sich der Wert an einer interessanten Stelle um einen Short-Einstieg zu probieren. Es wird empfohlen ein Signal auf Stundenebene zu handeln. Ab der Marke von 0,89494 CAD (rote Zone) ist von einem Short-Einstieg abzusehen. Erste Teilverkäufe sollten ab der Marke von 0,87210 CAD (1. grüne Zone) erfolgen. Mögliche weitere Zonen für Gewinnmitnahmen liegen bei 0,83741 CAD (2. Grüne Zone) und 0,81485 CAD (3. grüne Zone).

NZDCAD-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene befindet sich der Wert bereits in einem schönen Abwärtstrend. Die aktuelle Korrektur ist bereits deutlich mehr als 50 Prozent voran geschritten. Es kann daher ein sofortiger Einstieg auf dem aktuellen Level vorgenommen werden. Der initiale Stop-Loss sollte mit etwas Abstand zum letzten P3 bei 0,89297 CAD gesetzt werden. Es wird die Stopp-Verwaltung per Trend empfohlen. Es sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart  zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei 0,89494 CAD deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

NZDCAD-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 19.07.2020

Beim Währungspaar Schweizer Franken und Japanischer Yen gilt es die Besonderheit zu beachten, dass beiden Devisen am Forexmarkt als sichere Häfen gelten. Das bedeutet, dass sie in unsicheren und Krisenzeiten besonders stark nachgefragt werden.

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf Tagesebene ist der Wert bereits an einer interessanten Stelle angekommen. An diesem markanten Hoch wurde auch bereits ein Umkehrsignal (Umkehrkerze) bestätigt. Es bietet sich jetzt an einen Einstieg auf Stundenebene zu machen. Sollte der Wert jedoch über das Hoch bei 114,628 JPY (rote Zone) steigen und darüber auch schließen ist von einem Short-Einstieg in den Wert abzuraten. Am ersten markanten Tief auf Tagesebene bei 112,220 JPY(1. grüne Zone) sollten Teilverkäufe eingeplant werden. Auch das Anlaufen des zweiten markanten Tiefs bei 108,830 JPY (2. grüne Zone) ist auf längere Sicht möglich.

CHFJPY-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf Stundenebene wurde ein erstes kleineres Abwärtssignal gebildet. Es wird jedoch empfohlen, die aktuelle Korrektur und ein etwas größeres Signal (P2) abzuwarten (siehe grüner Pfeilverlauf). Die Stop-Loss-Verwaltung sollte auf Trendbasis erfolgen. Es sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei 114,628 JPY deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

CHFJPY-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 12.07.2020

Die vergangene Woche war geprägt von Nachrichtenterminen und dem verlängerten Wochenende in Amerika, wo am Freitag die Börsen aufgrund des Unabhängigkeitstages still standen. Am Mittwochabend warteten alle auf das FED-Protokoll, was erwartet wenig Bewegung brachte. Die auf Donnerstag – aufgrund des Feiertags – vorgezogenen non-farm-payrolls haben die Märkte jedoch positiv überrascht und ordentlich nach oben geschoben.

Zwei Dinge werden für die nächsten Wochen sehr entscheidend. Zum einen die Entwicklung der Corona-Fälle, die zuletzt immer wieder neue Rekordstände erreicht hatte. Bislang zeigen sich die Märkte davon wenig beeindruckt, doch erneut negative Folgen insbesondere für die Aktienmärkte, die nach dem Crash ein bemerkenswertes Comeback gefeiert haben, sind nicht auszuschließen. Die stetige Rücknahme von Lockerungen sowohl in den USA als auch in Europa und anderen Teilen der Welt zeigt, dass die Pandemie noch längst nicht überstanden ist.

Zum anderen startet in der nächsten Woche die Berichtsaison. Diese Earningseason wird besonders wichtig, denn sie umfasst das zweite Quartal – und somit einen vollständig von Corona beeinflussten Zeitraum. Die wahren Auswirkungen des Virus auf Unternehmensebene werden wir also erst jetzt wirklich in Zahlen erleben. Wie üblich geht es nächste Woche mit den Banken los. Die Tech-Giganten sind gegen Ende Juli an der Reihe.

Nachrichtentechnisch hat die neue Woche nicht sehr viel zu bieten. Die üblichen Wirtschaftszahlen stehen auf dem Programm. Die Notenbanken haben nur eine untergeordnete Rolle. Am Dienstagmorgen ist Zinsentscheid in Australien.

Veröffentlicht am 06.07.2020

Der Kanadische Dollar, auch „Loonie“ genannt weist starke Korrelationen zur Ölpreisentwicklung auf. Der Schweizer Franken hingegen gilt als Krisenwährung und wird dementsprechend in unsicheren Zeiten stärker nachgefragt (Stichwort: sicherer Hafen).

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Das Währungspaar CADCHF befindet sich auf Tagesbasis derzeit in einem Aufwärtstrend. Dieser hat bereits über 60 Prozent korrigiert. Zudem befindet sich der Wert aktuell auf einem interessanten Level für einen Long-Einstieg, da ein weiterer Durchbruch nach unten ausgeblieben ist. Dennoch ist es auch möglich, dass der Wert weiter korrigiert. Daher sollte der Einstieg erst nach einem klaren Signal auf Stundenebene erfolgen. Sollte der Wert unter die Marke von 0,68044 CHF (rote Zone) fallen und hier auch schließen, ist von einem Long-Einstieg abzuraten. Ab der Marke von 0,71690 CHF (grüne Zone) sollten Teilverkäufe eingeplant werden.

CADCHF-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stunde hat sich bereits ein kleines Aufwärtssignal gebildet. Dennoch ist es empfehlenswert ein Signal durch einen klareren und größeren Aufwärtstrend abzuwarten (siehe Symbolbild, grüner Pfeilverlauf). Dann ist ein Einstieg ist am P2 oder aber in der anschließenden Korrektur möglich. Der initiale Stop-Loss sollte mit etwas Abstand zum letzten P3 erfolgen. Es wird die Verwaltung des Trends auf Stundenbasis empfohlen. Teilverkäufe sind an markanten Punkten, z.B. an P3s des Abwärtstrends möglich. In jedem Fall sollten die farbig markierten Zonen des Tagescharts beachtet werden.

Sollte der Kurs das letzte markante Tief bei 0,68044 CHF deutlich unterschreiten, ist erstmal vom Long-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

CADCHF-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 04.07.2020

ISIN: US9285634021

VMware, Inc. ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen in den Bereichen Cloud-Computing, Softwareentwicklung, Netzwerk, Sicherheit und digitaler Arbeitsplatz. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt im Bereich der virtuellen Abbildung von Computersystemen und der Virtualisierung von Rechenzentrumsinfrastrukturen. Durch diese virtuellen Maschinen wird eine bessere Auslastung und Nutzung der physischen Hardware erreicht. Die Technologie kommt insbesondere bei der modernen Servervirtualisierung zum Einsatz. Die Aktien des Unternehmens werden mit einem durchschnittlichen Volumen von 1,5 Mio. Stück an der NYSE gehandelt.

Im Folgenden wird auf die Aktie des Unternehmens aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auch wenn der aktuell vorherrschende Trend im Wert VMW aufwärts gerichtet ist, zeigt das größere Bild einen Abwärtstrend. Auf Tagesbasis hat der Wert bis zu einer wichtigen Marke dieses großen Abwärtstrends korrigiert. Hier wurde auch ein erstes Abwärtssignal (Umkehrkerze) ausgebildet und bestätigt. Es erscheint daher ein Einstieg auf Stundenebene sinnvoll. Sollte der Wert über die Marke von 163,17 USD (rote Zone) steigen und darüber schließen ist von einem Short-Einstieg abzuraten. Ab der Marke von 90 USD (grüne Zone) sollten Gewinnmitnahmen erfolgen.

VMW-Aktie-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene muss sich vor einem Short-Einstieg erst einen klares Abwärtssignal zeigen. Hierzu müsste der Wert wie im Symbolbild dargestellt (grüner Verlauf) einen klaren Abwärtstrend etablieren. Dann wäre ein Einstieg am P2 oder aber in der anschließenden Korrektur möglich. Der initiale Stop-Loss sollte in beiden Fällen mit etwas Abstand zum letzten P3 erfolgen. Es sind dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei $163,17 deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone im Tageschart).

VMW-Aktie-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld und aus dem Unternehmen zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor/das Unternehmen ist in den besprochenen Finanzinstrumenten bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Finanz- und Börsengeschäfte jeglicher Art sind mit erheblichen Risiken verbunden. Wer mit Finanzinstrumenten handelt, muss sich vorher selbstständig mit den Risiken vertraut machen. Eventuell dargestellte Analysen, Handelsideen, Techniken, Methoden, Besprechungen, Meinungen und sonstige Inhalte sind keine explizite oder implizite Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten oder einer sonstigen Handlung mit finanzieller Auswirkung. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Weiterbildung und zu allg. Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung, Empfehlung, Vermittlung oder sonstige Finanzdienstleistung dar. Ebenso wenig dürfen Inhalte als Finanzanalyse verstanden oder benutzt werden. Sie können lediglich eine selbstständige finanzielle Entscheidung des Nutzers informativ erleichtern, aber ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung oder die Einholung einer tatsächlichen Finanzanalyse. Der Nutzer handelt demnach stets auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dazu unsere für die Dienste des Unternehmens verbindlichen Nutzungsreglungen und Risikohinweise unter dem Link Rechtliche Hinweise in der Fußnote auf dieser Internetseite zu beachten.

Veröffentlicht am 28.06.2020

+++ Corona: Zweite Welle voraus? +++

Während auf der Welt die Angst vor einer zweiten Corona-Welle spürbar wird, spaziert Amerikas Technologieindex Nasdaq gemütlich in Richtung eines neuen Allzeithochs. Die sicheren Häfen werden fallen gelassen wie heiße Kartoffeln und alles läuft der FED hinterher, geradeaus in die Aktienmärkte. Was die FED gerade veranstaltet, ist nichts als ein haushoher Tsunami aus Geld, der über die Weltbösen hinwegrollt. Was viele Privatanleger gerade versuchen ist, mit einem handelsüblichen Surfbrett ohne nennenswerte Surferfahrung auf der Welle mitzureiten. Das mag einen Moment lang gut gehen – doch nicht ewig. Da sind sich jedenfalls viele Experten derzeit einig, dass egal wie viel Geld die FED auch drucken mag, es die Probleme unserer Zeit nur temporär verschieben, aber nicht lösen kann und wird. Doch sehen wir die Welt nicht immer so positiv – denkt sich auch der Markt seit Wochen. Es herrscht fast schon Euphoriezustand an den Märkten, der stark an die Dotcom-Blase erinnert. Auch die Masse an neuen Marktteilnehmern, die nie zuvor etwas mit Börse zu tun haben und nun auf den Tsunami aufspringen, erinnert stark an 2001.

Was die Märkte, völlig überfordert vom FED-Tsunami, bislang überhaupt nicht einpreisen, ist die sich wieder verschlimmernde Corona-Lage. In China wurden bereits Stadtteile abgeriegelt und in Deutschland hat ein Hotspot aus der Fleischindustrie in NRW bereits über 1.000 positive Tests und eine wahrscheinlich weitaus höhere Dunkelziffer zur Folge. Auch hier wird aktuell über erneute Lockdowns diskutiert – eine Katastrophe für die sich gerade wieder berappelnde Wirtschaft, wenn es nicht bei einer lokalen Beschränkung bleiben sollte. Und dann wären da noch die USA. Auch hier vermeldet man in diesen Tagen neue (negative) Rekordzahlen. Von Schwellenländern wie Brasilien ganz zu schweigen – dort bekommt man das Corona-Problem bis dato überhaupt nicht in den Griff. Fazit: Corona ist noch da – auch wenn die Aktienmärkte diesen Zustand der Realität in keiner Weise abbilden. Die Märkte schwimmen geradezu im Geld und haben jeglichen Kontakt zur Normalität verloren. Wie schnell die Stimmung kippen kann, haben wir Ende Februar gesehen – und es wird wieder geschehen. Die Frage ist nur: wann?

Der besondere Fokus in der neuen Woche liegt auf der Zinsentscheidung in Neuseeland und den BIP- sowie Arbeitslosenzahlen Amerikas.

 

Veröffentlicht am 23.06.2020