(GBPNZD): Das britische Pfund wird auch Pfund Sterling genannt. Der Währungscode des Pfunds lautet GBP (Great Britain Pound). Als Reservewährung hat das Pfund international kaum noch Bedeutung. Jedoch existiert ein reger Handel mit der Währung bei spekulativen Finanztransaktionen, z.B. dem Forex-Handel. Besonders gerne wird das Pfund gegen die Währungen US-Dollar, Euro und japanischer Yen gehandelt. Finanzdienstleistungen spielen im Wirtschaftssystem des Vereinigten Königreichs eine wichtige Rolle. Der Finanzplatz in der Hauptstadt London ist weltweit der größte. Der neuseeländische Dollar oder auch „Kiwi“ genannt, ersetzte ab dem Jahr 1967 das britische Pfund als Währung des Inselstaates. Neuseeland hat wichtige Handelsbeziehungen zu Australien, China, Japan und den ostasiatischen Tigerstaaten (Südkorea, Singapur, Taiwan und Hongkong). Neuseeland ist relativ arm an Bodenschätzen. Die wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes sind im Bereich der Landwirtschaft und des Tourismus zu finden.

Im Folgenden wird auf dieses Forexpaar aus charttechnischer Sicht eingegangen.

 

Rückblick (Tageschart):

Auf der Tagesebene erkennt man einen Abwärtstrend der seinen Beginn Anfang April 2020 genommen hat. Seit Juli des Jahres gab es jedoch eine starke Aufwärtsbewegung. Es sieht derzeit danach aus, dass diese Gegenbewegung zum Erliegen gekommen ist. Daher bietet sich einen Short-Einstieg in das Forex-Paar an. Auf der Tagesebene hat bereits eine Umkehr in die Short-Richtung stattgefunden. Es wird empfohlen einen Einstieg in den Wert auf Stundenebene zu vollziehen. Sollte der Wert über die Marke von 2,02715 NZD (rote Zone) steigen und darüber auch schließen, ist von einem Short-Einstieg abzusehen. Spätestens ab der Marke von 1,91191 NZD  (grüne Zone) sollten mit Gewinnmitnahmen erfolgten.

GBPNZD-Forex-Tageschart

 

Ausblick Stundenchart

Auf der Stundenebene erkennt man einen großen Abwärtstrend. Dieser hat den Aufwärtstrend bereits gebrochen. Auch wenn die letzte Abwärtsbewegung mit wenig Dynamik von Statten gegangen ist, spricht einiges für einen Short-Einstieg. Hierfür sollte man abwarten bis die aktuelle Bewegung zu mindestens 50 Prozent korrigiert hat. Der initiale Stop-Loss sollte mit etwas Abstand zum letzten P3 erfolgen. Teilverkäufe zur Absicherung der Position sind an markanten Tiefpunkten des Aufwärtstrends möglich. Es sind auf jeden Fall dieselben farbig markierten Zonen wie am Tageschart zu beachten.

Sollte der Kurs das letzte markante Hoch bei 2,02715 NZD deutlich überschreiten, ist erstmal vom Short-Szenario abzusehen (rote Zone, Tageschart).

GBPNZD-Forex-Stundenchart

 

Vor dem Handel ist auf News im Umfeld der Währungen bzw. Volkswirtschaften zu achten.

Ebenso sollte die Entwicklung des Gesamtmarktes betrachtet werden.

 

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Veröffentlicht am 29.08.2020