Euro – britisches Pfund (EURGBP): Geht es aufwärts für den Euro?

EURGBP: Trotz der nach wie vor unsicheren Lage in Bezug auf die Brexit-Verhandlungen konnte das britische Pfund zuletzt etwas an Stärke gewinnen. Für dieses Währungspaar ist der Ausgang der Austrittsverhandlungen nach wie vor der bestimmende Faktor. Sollte es zu einem Deal zwischen der EU und Großbritannien kommen, so sehen Experten die Vorteile beim britischen Pfund. Ein zweiter Unsicherheitsfaktor ist nach wie vor die anhaltende Coronapandemie. Steigende Infektionszahlen und die Lockdown-Maßnahmen führten zuletzt zu einem Dämpfer der britischen Wirtschaft. Darauf reagierte die britische Nationalbank mit einer Aufstockung ihres Kaufprogramms und der Aussicht auf noch längere Zeit niedrige Zinsen. Der Wechselkurs des Währungspaars wird von der Helaba im vierten Quartal 2020 mit durchschnittlich 0,88 GBP erwartet.

Euro – Japanischer Yen (EURJPY): Kurzfristige Long-Chancen

EURJPY: Nach den US-Wahlen konnte sich der Euro gegenüber dem japanischen Yen wieder stärker erholen. Eine zunehmende Risikoneigung im Markt könnte den Yen auch weiterhin belasten, meinen Finanzexperten. Die Experten erwarten weiterhin mittelfristig eine richtungslose Tendenz des Währungspaars mit leichten Aufwärtschancen für den Euro. Die Analysten der deutschen Helaba erwarten das Währungspaar für das vierte Quartal bei einem durchschnittlichen Kurs von 125 JPY.

Euro – japanischer Yen (EURJPY): Tradingchancen in der Seitwärtsphase?

(EURJPY): Zuletzt hat der japanische Yen gegenüber dem Euro etwas zugelegt. Die Unsicherheitsfaktoren der anhaltenden Coronapandemie, aber auch die bald stattfindenden US-Präsidentenwahlen sprechen für die Attraktivität der asiatischen Fluchtwährung. Dennoch halten einige Finanzexperten den Yen gegenüber dem Euro nicht für günstig bewertet. Dieser Faktor könnte dafürsprechen, dass das Währungspaar mittelfristig in einer Seitwärtsphase tendiert, so die Meinung der Experten. Für das vierte Quartal 2020 erwartetet eine Bankprognose den Kurs des Forexpaars bei durchschnittlich 125 JPY.

Euro – Norwegische Krone (EURNOK): Vorteil für die skandinavische Währung?

(EURNOK): Zuletzt gab der Euro gegenüber der Norwegischen Krone etwas nach. Laut Finanzexperten lag dies vor allem an der nachlassenden Risikoneigung am Markt und am fallenden Rohölpreis. Diese Faktoren sorgten für Gegenwind für die skandinavische Währung. Dennoch sehen die Experten die norwegische Wirtschaft als sehr robust. So wird erwartet, dass sie die ökonomischen Auswirkungen der Coronakrise etwas schneller überstehen könnte, als der Rest Europas. Auch ein steigender Ölpreis sollte die Krone unterstützen. Es wird davon ausgegangen, dass die norwegische Zentralbank (Norges) als eine der ersten europäischen Zentralbanken, die Leitzinsen wieder erhöht. Die Aussicht auf höhere Zinsen würde für eine Befestigung der Währung gegenüber dem Euro sprechen.

Euro – Japanischer Yen (EURJPY): Beginnt die Flucht in den sicheren Hafen?

(EURJPY): Der Euro ist nach dem US-Dollar die wichtigste Reservewährung der Welt. Er fungiert als gemeinsames und offizielles Zahlungsmittel der 19 EU-Mitgliedstaaten der sogenannten Eurozone. Die Geldpolitik der Eurozone wird durch die Europäische Zentralbank (EZB) gesteuert. Der japanische Yen ist die drittwichtigste globale Reservewährung. Die japanische Volkswirtschaft ist stark von Exporten abhängig. Das Wirtschaftswachstum des Landes entwickelt sich seit Jahrzehnten unterdurchschnittlich. Dennoch gilt der japanische Yen als sicherer Hafen. In unsicheren oder Krisenzeiten flüchten viele Anleger in diese Währung.

Euro – Kanadischer Dollar (EURCAD): Weiter abwärts für den Euro?

(EURCAD): Der Euro bildet die gemeinsame offizielle Währung der 19 EU-Mitgliedstaaten, die Teil der sogenannten Eurozone sind. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Handels- und Reservewährung der Welt. Der kanadische „Loonie“ gehört wie der Euro auch zu den sogenannten Majors unter den Währungen. Als Handelswährung liegt der kanadische Dollar zwar nur auf dem siebten Platz aller weltweit gehandelten Währungen, aber er besitzt dennoch aufgrund des Erdölreichtums des Landes eine wichtige Bedeutung im internationalen Handel.

Britisches Pfund – Neuseeländischer Dollar (GBPNZD): Stärke des kleinen Bruders?

(GBPNZD): Das britische Pfund wird auch Pfund Sterling genannt. Der Währungscode des Pfunds lautet GBP (Great Britain Pound). Als Reservewährung hat das Pfund international kaum noch Bedeutung. Jedoch existiert ein reger Handel mit der Währung bei spekulativen Finanztransaktionen, z.B. dem Forex-Handel. Besonders gerne wird das Pfund gegen die Währungen US-Dollar, Euro und japanischer Yen gehandelt. Finanzdienstleistungen spielen im Wirtschaftssystem des Vereinigten Königreichs eine wichtige Rolle. Der Finanzplatz in der Hauptstadt London ist weltweit der größte. Der neuseeländische Dollar oder auch „Kiwi“ genannt, ersetzte ab dem Jahr 1967 das britische Pfund als Währung des Inselstaates. Neuseeland hat wichtige Handelsbeziehungen zu Australien, China, Japan und den ostasiatischen Tigerstaaten (Südkorea, Singapur, Taiwan und Hongkong). Neuseeland ist relativ arm an Bodenschätzen. Die wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes sind im Bereich der Landwirtschaft und des Tourismus zu finden.

Euro – Kanadischer Dollar (EURCAD): Ausrutscher für den Euro?

Der Euro fungiert als gemeinsame und offizielle Währung in 19 EU-Mitgliedsstaaten, die sogenannte Eurozone. Nachdem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Die Festlegung und Durchführung der Geldpolitik der Eurozone fällt ins Aufgabengebiet der Europäischen Zentralbank (EZB). Wichtigstes Ziel der EZB-Geldpolitik ist die Preisniveaustabilität. Diese wird mit einer Inflation nahe aber unter zwei Prozent definiert. Auch das Ziel der Bank of Canada ist es eine niedrige und stabile Inflationsrate zu sichern. Der „Loonie“, wie der kanadische Dollar auch genannt wird ist stark mit der Preisentwicklung des Rohstoffes Rohöl korreliert. Dies liegt an der Bedeutung des Rohstoffs für die kanadische Wirtschaft.

Euro – Japanischer Yen (EURJPY): Spekulation auf die Erholung

Der Euro ist die Währung der Europäischen Union und fungiert als gemeinsames offizielles Zahlungsmittel der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Emittiert wird der Euro von der Europäischen Zentralbank (EZB), die als oberste europäische Bankenaufsicht auch die Steuerung der gemeinsamen Währungspolitik der EU übernimmt. Der japanische Yen ist neben den US-Dollar und dem Euro in vielen Ländern der Welt ebenfalls Teil der staatlichen Geldreserven, um eine Währungsstabilität zu gewährleisten. Der Yen gilt als eine Währung, die in unsicheren oder Krisenzeiten besonders stark nachgefragt wird und daher in solchen Phasen gegenüber anderen Devisen im Wert steigt.