Die vergangene Woche war mit Blick auf den DowJones das Spiegelbild der Vorwoche. Nach etwa 1.200 Punkten Kurserlust in der FED-Woche konnte Amerikas Industrieindex eben diese 1.200 Punkte in der vergangenen Woche wieder gutmachen. Das markante Tief bei 33.103 Punkten im Future gab den nötigen Halt und war bereits am Montagmorgen der Ausgangspunkt für eine solide Handelswoche. Auch der Nasdaq zeigte sich weiter solide, schloss die Woche mit einem Plus von etwa 2 Prozent ab und markierte ein neues Allzeithoch 14.422 Punkten im Future. Auf Ebene der Einzelwerte konnte vor allem Tesla punkten. Mit rund 8 Prozent Wochengewinn war Tesla eine wichtige Säule für die Performance des Nadaq.

Doch Obacht, denn der eine oder andere schwergewichtige Einzelwert im Nasdaq ist bereits weit gelaufen oder an wichtigen Marken angelangt. So könnten Werte wie Microsoft, Goole oder Facebook bald anfangen, auf Tagesbasis zu korrigieren. Auch Amazon oder Apple könnten etwas schwächer werden. Amazon hat bereits einen Verlust auf Sicht der vergangenen Woche hinnehmen müssen. Sollten hier also Korrekturen einsetzen, dann würden wir auch zwangsläufig einen korrigierenden Nasdaq sehen, dessen Trend auf Tagesbasis ebenfalls weit über die Vorhochs gelaufen ist. Wenn man die vergangenen Korrekturen auf Tagesbasis maßstabsmäßig heranzieht, dann könnte der Nasdaq locker zwischen 6 und 10 Prozent korrigieren. Keine Panik also, denn solange die 12.900 Punkte im Future nicht nachhaltig unterschritten werden, ist auf Tagesbasis alles gut und der Aufwärtstrend bleibt intakt.

Die vergangene Woche war ziemlich ruhig und kam ohne nennenswerte Neuigkeiten aus. Auch der US-Bankenstresstest verlief ohne Überraschungen. Doch nächste Woche könnte sich das ändern, denn es stehen bedeutsame Nachrichten bevor. Da der Monatswechsel ansteht, bekommen wir es mit den Einkaufsmanagerindex-Nachrichten zu tun. Bereits in der Nacht zu Mittwoch kommen die Zahlen aus China. Am Donnerstag kommen dann die analogen Zahlen zur US-Industrie und am Freitag stehen schließlich noch die Non-farm payrolls vor der Tür.

 

Veröffentlicht am 27.06.2021