US-Börsen feiern fulminantes Comeback – KW 12/2022

Die vergangene Börsenwoche war abseits des Krieges eine der spannendsten Börsenwochen seit langem. Die FED hat, wie erwartet, zum ersten Mal seit mehreren Jahren eine Zinsanhebung umgesetzt. Die „Target Range“ liegt nun 25 Basispunkte höher in der Spanne von 0,25 bis 0,50 Prozent. Allgemein hat die FED einen etwas restriktiveren Ton angeschlagen, als vom Markt erwartet. Darauf hin ist der Nasdaq innerhalb weniger Minuten um 2 Prozent abgestürzt, hat aber innerhalb der Handelsstunde die Verluste wieder vollständig wettgemacht.

Droht Europa der größte Energiepreisschock der Geschichte? – KW 11/2022

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat in vielerlei Hinsicht weitreichende Folgen, nicht nur für Europa. Es war immer wieder die Rede von einer neuen Zeitrechnung, nicht nur was die außenpolitische Denkweise Europas anbelangt. Europa sei seit dem frühen Morgen des 24. Februar nicht mehr das selbe, hörte man viele Politiker sagen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind rund zweieinhalb Wochen nach Kriegsbeginn für Jedermann spürbar. Russland ist inzwischen das am stärksten sanktionierte Land der Welt. Die hiermit verbundenen Preissteigerungen werden ganz besonders an einem Ort sichtbar: An der Tankstelle.

Energiepreise schießen durch die Decke – KW 10/2022

Der fortwährende Krieg um die Ukraine hält die Finanzmärkte weiter in Atem. Der US-Aktienmarkt kam während der vergangenen Woche überhaupt nicht vom Fleck und tendierte, auch dank steigender Energiepreise, zum Ende der Woche immer schwächer. Die Europäischen Märkte sind weiter abgestürzt.

Krieg in der Ukraine sorgt für volatile Handelswoche – KW 09/2022

Die Hoffnungen darauf, für den Russland-Ukraine-Konflikt eine friedliche Lösung zu finden, wurden in der vergangenen Woche auf brutale Weise zerstört. Das, was in den Nachrichten zu sehen war, wollen wir an dieser Stelle nicht wiederholen. Der Markt war schon im Vorfeld schwach, denn nach der schockierenden Rede Putins bezüglich Aberkennung der Souveränität der Ukraine war bereits zu befürchten, dass es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommen wird. Als dann in der Nacht zu Donnerstag Putin ein Militärmanöver ankündigte und die ersten Kampfhandlungen dokumentiert wurden, stürzte der Markt ab. In Europa waren die Verluste deutlich herber als in den USA.

Russland-Ukraine-Konflikt belastet Aktienmarkt zunehmend – KW 08/2022

Es ist DAS Nachrichtenthema schlechthin in den vergangenen Tagen: Der Konflikt im Osten Europas zwischen der Ukraine und Russland. Inzwischen gehen fast täglich Nachrichten um die Welt, die auch immer stärker Einfluss auf den Aktienmarkt nehmen. Ziehen die Russen nun ihre Truppen wieder ab, oder stocken sie auf? Auf welche Weise rüstet die Ukraine auf? Und dann wären da noch die ständigen, gewissermaßen Unruhe stiftenden Nachrichten aus Amerika. „Russland wird bald angreifen, es gibt konkrete Beweise“ oder „Putin wartet nur noch auf einen Vorwand, um in die Ukraine einzumarschieren“ kann man immer wieder von den aller höchsten Stellen aus den USA hören.

U.S. Inflation springt auf 7,5 Prozent – KW 07/2022

Im Allgemeinen gibt es von Montag bis Donnerstag der vergangenen Woche nicht wirklich etwas Neues zu berichten. Der Markt zeigte nicht viel Bewegung. Lediglich am Mittwoch zeigte sich etwas Stärke, die bis zur Veröffentlichung der U.S. Inflationszahlen am Freitag anhielt. Und mit genau dieser Nachricht waren die Wochengewinne dann auch schon wieder ausradiert.

Wallstreet stabilisiert sich – Trügerische Erholung? – KW 06/2022

Nach dem stärksten Abverkauf seit dem Corona-Crash ist an der Wallstreet wieder etwas Ruhe eingekehrt. Die Märkte haben sich seit ihren Tiefs vom 24. Januar etwas erholt. Der Dow Jones stieg bis zur Vergangenen Wochenmitte rund acht Prozent, der Nasdaq machte sogar elfeinhalb Prozent gut. Doch wer glaubt, die Märkte würden jetzt wieder wie selbstverständlich in Richtung neuer Rekorde sprinten, der könnte gewaltig daneben liegen.

Aktienmarkt stabilisiert sich, bleibt aber volatil – KW 05/2022

Die vergangene Woche war die erste FED-Woche des Jahres. Im Vorfeld sind die wichtigsten Aktienindizes stark gefallen und es herrschte Zeitweise eine Art Panik am Markt mit einem Volatilitätsindex, der fast bei 40 notierte. Somit sprechen wir hier über die höchste gemessene „Implizite Volatilität“ seit über einem Jahr. Nach dem Abverkauf der ersten Wochen des Jahres konnte ich der Markt dann in der vergangenen Woche etwas fangen. Es gab zumindest keine neuen Tiefststände, wenngleich die Volatilität auf einem hohen Niveau verharrte und der Markt innerhalb seiner Seitwärts-Range wild hin und her lief. 1.000 Punkt im Dow Jones pro Tag waren schon fast an der Tagesordnung.

Zinsangst und enttäuschende Quartalsberichte belasten Wallstreet – KW 04/2022

Der Martin-Luther-King-Feiertag am vergangenen Montag hat der Wallstreet offenbar nicht gut getan. Die ganze Woche lang war der Markt schwach. Der S&P500 verlor fast sechs Prozent. Besonders Nebenwerte und Technologie waren schwach, sodass der Nasdaq100 siebeneinhalb Prozent abgab. Der Nebenwerteindex Russel2000 brach sogar acht Prozent ein und führt das Verliererfeld unter den Indexen deutlich an. Der europäische Markt konnte der Schwäche aus Übersee recht gut trotzen. Der Dax40 verlor „nur“ rund zweieinhalb Prozent auf Wochensicht.

Erste Earnings-Season des Jahres beginnt – KW 03/2022

Die erste Earnings-Season des neuen Jahres ist am vergangenen Freitag gestartet. Wie üblich hat der US-Bankensektor den Anfang gemacht. JPMorgan, Wells Fargo und Citigroup haben ihre Quartalszahlen offengelegt. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich, was die Reaktion der Marktteilnehmer zu Handelsbeginn am Freitag gezeigt hat. JPMorgan verlor 5 Prozent, Citigroup gab 3 Prozent ab und Wells Fargo lag eine Stunde nach Handelsbeginn über 3 Prozent im Gewinn. Die Ergebnisse waren grundsätzlich nicht das Problem.